{"news":[{"uid":4992,"title":"Mit Logik zum Essaypreis","teasertext":"Formeln und Variablen in einem philosophischen Essay? Das passt! Vom 4.-7. M\u00e4rz fand an der Universit\u00e4t Basel das Finale der Schweizer Philosophie-Olympiade statt.Gold geht an zwei junge Talente, die bereits bei der Mathematik-Olympiade Erfolg hatten.","short":"Formeln und Variablen in einem philosophischen Essay? Das passt! Vom 4.-7. M\u00e4rz fand an der Universit\u00e4t Basel das Finale der Schweizer Philosophie-Olympiade statt.14 Jugendliche aus der Schweiz und Liechtenstein tauschten sich \u00fcber grosse Fragen aus. Gold geht an zwei junge Talente, die bereits bei der Mathematik-Olympiade Erfolg hatten:","body":"
Ausserdem wurden je zwei Silber- und Bronzemedaillen verliehen (siehe Rangliste).<\/p>\r\n
W\u00e4hrend des viert\u00e4gigen Finals erkundeten die Teilnehmenden Basel und besuchten philosophische Workshops, beispielsweise zur Frage \u201cWas ist Empathie?\u201d mit Dr. Karen Koch (Universit\u00e4t Basel). Im Museum der Kulturen f\u00fchrte sie Kurator Alexander Brust durch die Ausstellung Memory.<\/i> \u201cDie Atmosph\u00e4re war ziemlich entspannt\u201d, sagt Hongjia. Sie habe keine Probleme gehabt, mit den anderen ins Gespr\u00e4ch zu kommen. <\/p>\r\n
Der eigentliche Wettbewerb fand am Freitagmorgen statt, als die Teilnehmenden w\u00e4hrend vier Stunden ein Essay \u00fcber eins von vier Zitaten<\/a> schreiben mussten. Auf diese Herausforderung konnten sie sich mit einem freiwilligen Essaycoaching vorbereiten, bei dem sie von Freiwilligen der Philosophie-Olympiade Feedback f\u00fcr fr\u00fchere Essays und 1:1-F\u00f6rderung erhielten. Bewertet wurden die Essays von Philosophielehrpersonen und Studierenden der Philosophie-Fachdidaktik der PHBern.<\/p>\r\n \u201cIch bin sehr \u00fcberrascht \u00fcber meine Silbermedaille\u201d, erz\u00e4hlt die Drittplatzierte Huaxia. \u201cIch dachte eigentlich, mein Essay w\u00e4re ziemlicher Quatsch.\" Die Appenzellerin wurde von einer Freundin zur Teilnahme motiviert. <\/p>\r\n Wie Huaxia schrieb auch Hongjia ihr Essay \u00fcber ein Zitat von Hannah Arendt: \u201cDie radikalste und gesichertste Form des Besitzes ist Zerst\u00f6rung oder Verzehr, denn nur was ich besessen habe<\/i>, ist wirklich und f\u00fcr immer mein eigen.\u201c Eric hingegen befasste sich mit der Frage, wann wir den Aussagen anderer vertrauen k\u00f6nnen. Seine Antwort gleicht einer Art Glaubw\u00fcrdigkeits-Gleichung. <\/p>\r\n